Lehndorfer Chronik

 

 

  Das Dorf

 

 
  1067

Erste geschichtliche Aufzeichung
Lentorpe liegt an der Straße Braunschweig – Hildesheim

 

 
  1245

Johann von Wöhlde (Wolede) und Frau schenken dem Kreuzkloster einen Hof (11 Hufen) Ost vom Ort Lentorpe.

 

 
   

Ende des 14. Jahrhunderts erwirbt das Kreuzkloster vom Kloster Dorstadt die Villa Raff. (Landgut)

 

 
  1391

erhält der Raffturm seinen heutigen Namen. Der Bergfried wurde zur Verstärkung der Landwehr gebaut.

 

 
  1492

Feuer zerstört das Dorf außer Kirche und Pfarre Herzogliche legten es an.

 

 
  1550

Belagerung von Braunschweig (5 Jahre). Die Truppen Herzogs Heinrich 5. zerstörten L.

 

 
  1605

wieder Belagerung B. Lehndorf wird vollständig zerstört.

 

 
  1771

Landvermessung durch Herzog Karl I. Über die Hälfte der Gemeinde gehört dem Kreuz-Kloster.

 

 
  1905

Die Gemeindemühle v. L. verschwindet, sie hat nur wenige Jahrzehnte gestanden.

 

 
  1913

Die Roggenmühle brennt.
Kuriosum: Die Braunschweiger Feuerwehr erscheint am Brandherd, erklärt aber, sie sei für das Löschen
nicht zuständig.

 

 
  1934 - 1937

entstand die Gemeinschaftssiedlung Lehndorf. [mehr dazu]

 

Dr.-Ing. Frank Schröter (TU Braunschweig, D) zeigt am Beispiel der Siedlung Lehndorf auf, dass bereits vor langer Zeit nachhaltig geplant wurde [zum Bericht]

 
       
  Kreuzkloster

 

 
  1245

Das Kreuzkloster ist Patron Lehndorfs

 

 
  1522 – 1925

Der Pastor von Lehndorf ist gleichzeitig Prediger im Kreuzkloster. Der Raffteich und die heute wieder als Angelteiche ausgebauten Senken vor dem Raffteich waren die Karpfenteiche des Kreuzklosters.
Es waren 3. Meines Wissens sind 2 heute wieder ausgebaut und im Besitz von Anglervereinen.

 

 
  1945

Nach dem Kriege waren die letzten Steine des Kreuzklosters links von der Freisestraße (von der Stadt aus gesehen) noch wahrzunehmen.
Heute steht an dieser Stelle ein Neubau (Schwesternheim)

 

 
   

 

 
 

Die Kirche

 

 
  1172

Heinrich d. Löwe soll sie gegründet haben

 

 
  1245

Das Kreuzkloster übt das Patronat aus

 

 
  1522 – 1925

Pastor v. L. ist gleichzeitig Prediger am Kloster.

 

 
  1648

Bis dahin ist die Kirche mit Stroh gedeckt. Der Turm hatte zuerst Stroh dann Schiefer, heute Kupfer

 

 
  1872

Der Friedhof wird von der Kirche verlegt

 

 
  1903/4

Der Südflügel wird angebaut

 

 
   

 

 
  Die Schule

 

 
  1643

Zu diesem Zeitpunkt bestand die erste Schule bereits. Der Gaststättenbau in der Großen Straße
„Dorfschänke“ hat sie im Bau aufgenommen, ein Klubzimmer wahrt im Namen die Tradition.

 

 
  1875

wird eine neue Schule gebaut. (roter Backsteinbau)

 

 
  1898/9

2 Klassen mit Lehrerwohnungen und einige Jahre später noch 2 Klassen erbaut.

 

 
  1906

Das Amt des Kirchendieners wird vom Amte des Lehrers getrennt.

 
   

 

 
   

Zusammengestellt für den Unterricht der Lehndorfer Schule von Herbert Lemke ca. 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Postkarte von 1930

 

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